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Blumenhaus Hein
seit 1964

Unsere Geschichte – Floristiktradition in Duisburg seit 1964

Was im September 1964 mit einem kleinen Blumenladen in Duisburg-Meiderich begann, ist heute eine außergewöhnliche Familiengeschichte über handwerkliche Leidenschaft, Mut zur Veränderung und den konsequenten Weg einer Frau, die Floristik nie nur als Beruf verstanden hat.

 

Mit FLORES HEIN & FLÜGEL führt Kerstin Hein-Flügel die Tradition ihrer Eltern in zweiter Generation fort. Dabei hat sie das familiäre Erbe nicht einfach übernommen: Sie hat es durch eine anspruchsvolle Ausbildung, den Meistertitel, internationale Erfahrungen, Lehrtätigkeiten, Wettbewerbe und Fachpublikationen weiterentwickelt und schließlich zu ihrem ganz eigenen floristischen Konzept gemacht.

Historisches Blumenhaus Hein in Duisburg-Meiderich im Jahr 1967

1964 – Der Anfang in Duisburg-Meiderich

Im September 1964 eröffneten Josef und Christine Hein das Geschäft Blumen Hein an der Westender Straße 55 in Duisburg-Meiderich. Damit legten sie den Grundstein für eine Floristiktradition, die Duisburg über Jahrzehnte begleiten sollte.

Kerstin wuchs von Anfang an mitten in diesem Familienbetrieb auf. Ein Foto aus dem Jahr 1967 zeigt sie noch im Kinderwagen vor dem Blumenladen ihrer Eltern. Blumen, Pflanzen, Kundengespräche und der tägliche Rhythmus eines inhabergeführten Geschäfts gehörten damit schon früh zu ihrem Leben.

Während andere Kinder nur zu Besuch in einem Blumenladen kamen, war dieser Ort für Kerstin ein Stück Zuhause. Sie erlebte, wie aus einzelnen Blumen persönliche Sträuße entstanden, wie ihre Eltern Stammkunden berieten und wie viel Vertrauen Menschen einer Floristin oder einem Floristen entgegenbringen. Dabei lernte sie früh, dass Floristik weit mehr ist als das Binden schöner Blumen: Sie begleitet Geburtstage, Hochzeiten und Jubiläen, spendet Trost beim Abschied und gibt den besonderen Momenten des Lebens eine sichtbare Form.

1967

Kerstin Hein im Kinderwagen vor dem
Blumenhaus Hein in Duisburg Meiderich

Kerstin Hein als Kind 1967 vor dem ersten Blumenladen ihrer Eltern in Duisburg Meiderich

1967


Blumenhaus Hein Team:
Mutti, Papa & Flora

(von li.n.re)

1991


Die Blumenfrauen Hein nach meiner Verleihung zur Floristmeisterin.

Kerstin Hein-Flügel nach der Verleihung des Meistertitels 1991 in Duisburg Meiderich

1997


Blumenhaus Hein in Duisburg
Meiderich an der Ecke Emmericher Str.
Westenderstr

Geschmücktes Hochzeitsauto vor dem Blumenladen der Eltern 1997 in Duisburg Meiderich
Außenbild vom zweiten Blumenladen in Duisburg Meiderich aus 1990er Jahren
Großes Logo in grün mit Schriftzug von FLORES vom Blumenladen in Duisburg

HEIN & FLÜGEL

2014

1964

Kleines Logo in grün von FLORES vom Blumenladen in Duisburg

Eröffnung am 24.10.2014 in Duisburg-Duissern

Eröffnung von FLORES HEIN & FLÜGEL in Duisburg-Duissern 2014

Auch die regionale Presse hat unseren Weg begleitet. Die WAZ berichtete 2014 über die Eröffnung von FLORES in Duisburg-Duissern und blickte 2024 anlässlich unseres 60-jährigen Jubiläums auf die Geschichte des Blumenhauses Hein zurück.

Bild vom Artikel in der WAZ 2014: Neue blumige Wohlfühloase in Duissern eröffnet
Bid vom Artikel in der WAZ 2024: Stammkunden vertrauen ihrem Gespür für Blumen

VITA von Kerstin Hein-Flügel

Bild der Meisterfloristin Kerstin Hein-Flügel im Abschnitt VITA

1983 bis 1986 – Kerstins Ausbildung zur Floristin

Von 1983 bis 1986 absolvierte Kerstin in Duisburg ihre Ausbildung zur Floristin. Damit machte sie aus ihrer frühen Verbundenheit mit Blumen eine fundierte berufliche Grundlage.

Sie lernte die handwerklichen Techniken der Floristik, den sicheren Umgang mit unterschiedlichen Blumen und Pflanzen sowie die Gestaltung von Sträußen, Gestecken und floralen Werkstücken. Gleichzeitig entwickelte sie ihren eigenen Stil: ein feines Gespür für Proportionen, ungewöhnliche Materialien und harmonische Farbkombinationen.

Doch mit dem Abschluss ihrer Ausbildung war ihr Weg noch lange nicht beendet.

1988 – Verantwortung übernehmen und Wissen weitergeben

1988 legte Kerstin die Ausbildereignungsprüfung ab. Damit qualifizierte sie sich dafür, ihr Wissen an junge Menschen weiterzugeben und selbst Floristinnen und Floristen auszubilden.

Bereits ab diesem Jahr nahm sie regelmäßig an Lehrgängen mit besonderen fachlichen Schwerpunkten teil. Diese Fortbildungen gingen über den normalen Berufsalltag hinaus. Sie boten die Möglichkeit, neue Gestaltungstechniken kennenzulernen, sich mit anderen ambitionierten Floristinnen und Floristen auszutauschen und die eigenen handwerklichen Grenzen immer weiter zu verschieben.

Diese Bereitschaft, ständig weiterzulernen, wurde zu einem prägenden Bestandteil ihres beruflichen Weges.

1990 bis 1992 – Der Weg zur Floristmeisterin

Von 1990 bis 1992 besuchte Kerstin die renommierte Meisterschule in Grünberg bei Frankfurt. Die Meisterausbildung verlangte ihr fachlich, gestalterisch und persönlich viel ab. Neben perfekten handwerklichen Techniken ging es um Farbenlehre, Formen, Raumwirkung, Kalkulation, Planung und die Entwicklung einer eigenen gestalterischen Handschrift.

Parallel dazu nahm Kerstin ab 1990 an floristischen Wettbewerben teil. Sie stellte sich damit dem direkten fachlichen Vergleich und präsentierte ihre Arbeiten vor einem anspruchsvollen Publikum. Wettbewerbe erfordern nicht nur Kreativität, sondern auch Präzision, Schnelligkeit, Belastbarkeit und die Fähigkeit, unter Zeitdruck eine überzeugende Gestaltungsidee umzusetzen.

1992 legte Kerstin erfolgreich ihre Floristmeisterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. Damit erreichte sie einen wichtigen Meilenstein: Aus dem Mädchen, das im Blumenladen ihrer Eltern aufgewachsen war, war eine hervorragend ausgebildete Floristmeisterin mit einer eigenständigen gestalterischen Persönlichkeit geworden.

Fachliche Anerkennung über Duisburg hinaus

Kerstins Arbeiten fanden schon während ihrer Meisterzeit über die Region hinaus Beachtung.

Bereits 1990 war sie Mitautorin des Fachbuches „Florale Meisterwerke in Deutschland“, das im Donau Verlag in Günzburg erschien. Das Buch präsentierte objekthafte Floristik von 19 herausragenden Floristinnen und Floristen aus Deutschland. Kerstin gehörte damit bereits in jungen Jahren zu einem ausgewählten Kreis von Fachleuten, deren Arbeiten in einer überregionalen Publikation gezeigt wurden.

1992 wurden ihre Arbeiten außerdem im Fachbuch „Objekte – Floral & Nicht Floral“ veröffentlicht. Das Werk erschien beim Rikujo Publishing Verlag in Tokio und stellte die Arbeiten von 17 führenden Floristen vor – darunter Kerstin Hein und der damalige Floristik-Weltmeister.

Diese Veröffentlichungen zeigen, wie weit ihr Weg bereits damals über den klassischen Alltag eines Blumenladens hinausführte. Ihre Floristik wurde nicht nur von Kundinnen und Kunden geschätzt, sondern auch innerhalb der Fachwelt wahrgenommen.

1992 bis 1993 – Fachreferentin und Lehrerin in der Schweiz

Nach ihrer Meisterprüfung führte Kerstins Weg in die Schweiz. Von 1992 bis 1993 arbeitete sie als Fachreferentin und Lehrerin an der Meisterschule des Schweizer Floristenverbandes in Wangen bei Zürich.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit war die Hochzeitsfloristik. Sie vermittelte angehenden Meisterinnen und Meistern nicht nur Techniken, sondern auch die gestalterischen Prinzipien hinter einem überzeugenden Brautstrauß oder einem vollständigen floralen Hochzeitskonzept.

Dass Kerstin so kurz nach ihrer eigenen Meisterprüfung bereits an einer Meisterschule unterrichtete, verdeutlicht ihre außergewöhnliche fachliche Entwicklung. Sie hatte sich vom Floristenkind aus Meiderich zur Floristmeisterin, Fachreferentin und Lehrerin mit internationaler Erfahrung entwickelt.

Ab 1992 führte sie außerdem Demonstrationsarbeiten für Meister-Fortbildungslehrgänge in Grünberg und in der Schweiz durch. Dabei zeigte sie vor Fachpublikum ihre Arbeitsweise, erläuterte Gestaltungsentscheidungen und gab neue Ideen und Techniken an erfahrene Kolleginnen und Kollegen weiter.

Ein Familienbetrieb im Wandel

Während Kerstin ihren eigenen beruflichen Weg ging, blieb das Blumenhaus Hein ein wichtiger Teil der Familiengeschichte.

Im Jahr 2008 zogen sich Josef und Christine Hein aus dem aktiven Geschäftsleben zurück und verlegten ihren Lebensmittelpunkt nach Teneriffa. Das Meidericher Ladenlokal wurde anschließend von Steffi Böhmer mit großem Einsatz weitergeführt. So konnte das Blumenhaus Hein auch nach dem Ausscheiden der Gründer bestehen bleiben.

2012 verstarb Josef Hein. Sein handwerkliches und unternehmerisches Erbe lebte jedoch weiter – im früheren Geschäft in Meiderich und vor allem in Kerstins Arbeit und ihrem Wunsch, die Floristiktradition der Familie in einer neuen Form fortzuführen.

2014 – Ein neues Kapitel beginnt in Duisburg-Duissern

Im Oktober 2014 eröffnete Kerstin Hein-Flügel an der Mülheimer Straße in Duisburg-Duissern ihr eigenes Geschäft: FLORES HEIN & FLÜGEL.

Mit der Eröffnung begann kein vollständiger Neuanfang, sondern die bewusste Weiterentwicklung einer bereits fünf Jahrzehnte alten Familiengeschichte. Kerstin verband die Erfahrung aus dem elterlichen Blumenhaus mit ihrem Meisterwissen, ihrer Lehrtätigkeit, den internationalen Einflüssen und ihrer ganz persönlichen Vorstellung von moderner Floristik.

FLORES sollte mehr sein als ein klassischer Blumenladen. Es entstand ein Ort für feine Blumenkultur, individuelle Werkstücke und besondere Dinge, die sorgfältig ausgewählt und miteinander kombiniert werden. Neben Blumen, Pflanzen und saisonaler Floristik gehören deshalb auch Keramik, Kerzen, Wohnaccessoires und ausgewählte Geschenkideen zum Konzept.

Im Mittelpunkt blieb jedoch immer das floristische Handwerk: der individuell gebundene Blumenstrauß, der persönliche Brautstrauß, eine einfühlsame Trauerarbeit oder eine auf den Anlass abgestimmte Tisch- und Eventdekoration.

2018 – Abschied vom Standort in Meiderich

2018 wurde das frühere Ladenlokal in Duisburg-Meiderich geschlossen. Damit endete ein prägender Abschnitt der Familiengeschichte.

Der Abschied vom alten Standort bedeutete jedoch nicht das Ende des Blumenhauses Hein. Seine Geschichte, seine Werte und die jahrzehntelange Verbundenheit mit Duisburg wurden bei FLORES in Duissern weitergetragen.

Aus der ersten Generation mit Josef und Christine Hein war die zweite Generation mit Kerstin Hein-Flügel hervorgegangen. Die äußere Form hatte sich verändert, doch die persönliche Beratung, das handwerkliche Können und die Nähe zu den Kundinnen und Kunden blieben erhalten.

2024 – 60 Jahre Floristik in Duisburg

Im Jahr 2024 blickte die Familie auf 60 Jahre Floristik in Duisburg zurück. Gleichzeitig feierte FLORES sein zehnjähriges Bestehen in Duisburg-Duissern.

Diese beiden Jubiläen stehen für eine Geschichte, die weit über die reine Dauer eines Unternehmens hinausgeht. Sie erzählen von einem Familienbetrieb, der sich über Jahrzehnte immer wieder neu erfunden hat. Und sie erzählen vor allem von Kerstin Hein-Flügel.

Ihr Weg führte vom Kinderwagen vor dem Blumenladen ihrer Eltern über die Ausbildung zur Floristin und die Meisterschule bis zu Wettbewerben, Fachpublikationen und einer Lehrtätigkeit in der Schweiz. Anschließend kehrte sie mit all diesen Erfahrungen nach Duisburg zurück, entwickelte ihre eigene Vorstellung von Floristik und schuf mit FLORES einen Ort, an dem Familientradition und moderne Gestaltung zusammenfinden.

FLORES heute

Heute steht FLORES HEIN & FLÜGEL für hochwertige Floristik, persönliche Beratung und die Fortführung einer Duisburger Familiengeschichte in zweiter Generation.

Kerstin gestaltet nicht einfach Blumenarrangements. In jedem Werkstück steckt die Erfahrung eines ganzen Berufslebens: die frühen Eindrücke aus dem Blumenhaus ihrer Eltern, das handwerkliche Fundament ihrer Ausbildung, die gestalterische Tiefe der Meisterschule, der Mut der Wettbewerbe, die internationale Perspektive ihrer Lehrtätigkeit und das Gespür für die Menschen, für die eine florale Arbeit entsteht.

So ist aus dem Blumenhaus Hein von 1964 das heutige FLORES geworden – verändert, weiterentwickelt und doch tief mit seinen Wurzeln verbunden.

Eine Floristiktradition, die in Meiderich begann und in Duissern mit Leidenschaft weiterlebt.

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